Data Science, Machine Learning und KI
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Im April 2022 fand im Bierhübeli in Bern die erste Ausgabe des Unfold Events statt, welches von unserer Partnerfirma Cleverclip ins Leben gerufen wurde – und wir von statworx waren natürlich auch dabei. Das Event stand unter dem Motto „Raus aus der eigenen Branche, rein ins Unbekannte: Gemeinsam nehmen wir neue Blickwinkel ein und erweitern unseren Horizont.“

Auf dem Programm stand ein Nachmittag voller Keynotes zu zukunftsorientierten Themen, Networking Sessions und vielem mehr! Auch wir haben uns tatkräftig am Event beteiligt: Unsere Kollegin Livia Eichenberger hat eine Keynote zum Thema Bias in AI gehalten (bzw. halten lassen 👀), und als Sponsoren des Events hatten wir zudem eine Booth vor Ort. Was beim Betreten der Eventhalle im Bierhübeli direkt aufgefallen ist: Die unglaubliche Atmosphäre und das diverse, durchmischte Publikum. The stage was set!

Die Talks beim Unfold 2022

Herzstück des Events waren die Keynotes zu solch verschiedenen Themen, dass ich sie hier gar nicht zusammenfassen kann, sondern direkt meine Insights von den Talks mit euch teilen möchte:

Talk 1: Prof. Dr. Andreas Hack

„Sich als Unternehmen als nachhaltig zu betiteln, bewirkt beim Kunden genau das Gegenteil.“ Dieser Aussage ging Prof. Dr. Andreas Hack in seiner Keynote zum Thema Nachhaltigkeit auf den Grund. Seine Kernaussagen waren:

  • Das Image einer Firma im Bezug auf Nachhaltigkeit hat viel mehr mit der Glaubwürdigkeit der Firma bzw. Marke zu tun, als damit wie eine einzelne Nachhaltigkeitskampagne aufgebaut ist.
  • Glaubwürdigkeit in jeglichen Aspekten, auch jenseits der Nachhaltigkeit, ist essenziell dafür, dass man einem Unternehmen glaubt, dass es nachhaltig ist.
  • Achtung: Stark umworbene Nachhaltigkeitskampagnen können auch mal wenig oder gar das Gegenteil bewirken. Als Beispiel dazu nannte Prof. Dr. Hack eine Kampagne von Krombacher, bei der für jeden Kasten Bier 1m^2 Regenwald erhalten wird. Er nannte die Aktion humorvoll: „Wir saufen für den Regenwald“.

Talk 2: Livia Eichenberger

„Wir kommen täglich mit AI in Berührung – bloß merken wir es meistens nicht.“ So lautete der Teaser der Keynote unserer Kollegin Livia. Aber ihre Keynote ging noch weiter und zeigte auf, welche Risiken durch die Nutzung von KI-Technologien in sich birgt. Leider konnte Livia nicht in Person am Unfold teilnehmen und ihre Keynote halten. Freundlicherweise hat sie kurzerhand eine virtuelle Helferin gefunden, den AI Avatar Rosa. 🦾🤖 So konnte die Message der Keynote trotzdem im Bierhübeli überbracht werden. Besonders zu highlighten sind folgende Take-aways:

  • Menschliche Biases spiegeln sich in den Daten, auf denen KI-Systeme trainiert werden. Wenn man sich nicht um diese Probleme kümmert, werden diese Biases auf KI-Systeme übertragen.
  • Für unvoreingenommene KI brauchen wir eine diverse KI-Community!
  • Wenn wir richtig vorgehen, können wir als Gesellschaft Hand in Hand mit KI-Systemen den Bias in der Gesellschaft durchbrechen. Die Zeit zu Handeln ist jetzt!

Talk 3: Alan Frei

Alan Frei’s Credo lautet: „Um eine Firma aufzubauen, braucht es am Anfang vor allem eines: gar nichts!“ Unter diesem Motto nahm Alan die Leute mit auf seine Reise als Unternehmer, und gab uns seine 10 Takeaways für die Gründung eines Startups mit auf den Weg, unter anderem:

  • Focus: Fokussiere dich auf eine Idee.
  • Target group: Arbeite an einem Problem, was dich selbst auch betrifft.
  • No fear: Habe keine Angst zu Scheitern, die Liste von Alan’s Fails hatte mit Schriftgrösse 10 knapp Platz auf einer Folie (Danke für deine Ehrlichkeit Alan!).
  • Fun Fact: Alan hat es sich nun zum Ziel gesetzt an der Winterolympiade 2026 für die Philippinen zu starten. Auf die Frage nach der Disziplin kam bloss die Antwort: „Das müssen wir noch herausfinden.“ 🤔

Talk 4: Jürg Grossen

„Die Schweiz kann mit hoher Innovationskraft und Offenheit zur Vorreiterin beim Umwelt- und Klimaschutz werden.“ Dessen ist sich Jürg Grossen sicher. Was wir dafür tun müssen:

  • Die Möglichkeit haben, im Notfall Selbstversorger:in zu sein.
  • Einen effizienteren Umgang mit Strom. Schluss mit der Verschwendung! Ein Helfer kann IOT sein, wie Jürg Grossen auch in seiner eigenen Firma eindrücklich aufgezeigt hat.
  • Ein starkes Investment in die Solarenergie.

Talk 5: Nicholas Hänny

Wenn es nach Nicholas Hänny, Gründer von Nikin, geht, dann ist eins gewiss: „Es geht nicht um die Idee, es geht um die Umsetzung.“ Konkret redet Nicholas hier von den Bereichen Marketing und Branding. Meine Takeaways seiner mit Humor gespickten Keynote waren:

  • Nicht jeder Marketing Post oder jede Kampagne muss genau geplant sein, es kann schon hilfreich sein einfach aktiv das zu posten was man gerade denkt oder macht.
  • Nikin wollte ursprünglich eine Skater Marke werden. Als Nicholas und sein Team dann merkten, dass auch andere Leute ihre Produkte kaufen, haben sie sich schnell von diesem Vorhaben gelöst.
  • Das Wald-Office gibt es nicht 😭 Für mehr Infos zum Wald-Office, siehe hier.

 

Afterparty

Nach den Talks und einer anschliessenden, sehr aktiven Networking-Session verschob sich die Action in das neu im „Jungle-Look“ designte Cleverclip Office im Herzen Berns. Dort haben wir bei dem einen oder anderen Bier, tollen Leuten und bei entspannter Atmosphäre den Abend ausklingen lassen.

Unfold geht 2023 in die zweite Runde

Neugierig geworden? Cleverclip hat bereits das Datum für das Folgeevent der Unfold verkündigt. Am 30. März 2023 findet die Unfold wieder im Bierhübeli in Bern statt. Alle Infos findet ihr auf der Website: https://unfold-event.ch/

Wir möchten uns nochmal bei Ceverclip für die super Organisation bedanken und sagen: Bis nächstes Jahr!

  Stephan Müller

Intro

statworx hat dieses Jahr zum ersten Mal am START Summit x Hack teilgenommen. START fand in den OLMA Messen in St. Gallen statt und wurde von Studierenden der Universität St. Gallen – meiner Alma Mater – organisiert. Diese Doppelveranstaltung bestand aus dem START Summit, Europas führender Studierendenkonferenz für Unternehmergeist und Technologie, und dem START Hack, Europas innovativstem Hackathon. Mehr als 3.500 Gründer:innen, Investor:innen, Studierende und Besucher:innen aus der ganzen Welt nahmen an der Veranstaltung teil. Da statworx der Hauptsponsor des START Hack war, gehörte unser CEO, Sebastian Heinz, zur Jury, die das Gewinnerteam des Hackathons auswählte. Außerdem war ein Teil unseres Swiss und AI Ventures Teams an unserem Stand auf der START Summit Messe anwesend. Nach zwei sehr spannenden, beeindruckenden und aufschlussreichen Tagen möchte ich meine sieben wichtigsten Erkenntnisse mit euch teilen.

7 Erkenntnisse vom Start Summit X Hack 2022

AI ist überall

Nicht nur, dass fast alle Hackathon-Lösungen datengetrieben waren, es gab auch viele Start-ups und Unternehmen mit KI-Produkten und -Dienstleistungen auf der Messe, wie zum Beispiel der KI-Zahnarzt von zaamigo, der deine Zähne analysiert und dir sagt, wann es Zeit ist, zum Zahnarzt zu gehen. Außerdem war KI ein zentrales Thema in vielen Vorträgen, Diskussionen und Workshops. Das hat mir wieder einmal gezeigt, dass KI überall ist und die Schlüsseltechnologie unserer Zukunft ist.

Die Zukunft ist nachhaltig und menschenzentriert

Es hat mich sehr gefreut zu sehen, dass die Ideen, Technologien und Lösungen, die auf dieser Veranstaltung vorgestellt wurden, darauf ausgerichtet waren, eine bessere Welt zu schaffen, sowohl für die Umwelt als auch für uns Menschen. Das war auch ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung der START Hack-Jury für das Gewinnerteam, das eine neue Methode zur Integration menschlicher Eigenschaften in digitale Konversationen entwickelt hat, um schädliche Inhalte in Online-Diskussionen zu reduzieren.

Das Metaverse kommt

Die Schaffung von Metamuseen zum Verkauf digitaler Kunst, Diskussionen über die Relevanz von Rezensionen im Metaverse und Ideen, wie psychologische Beratung über einen anonymen Avatar effektiver sein könnte – die Möglichkeiten und Visionen des Metaverse waren allgegenwärtig. Das Metaverse, unsere zweite Welt, eine virtuelle Realität, könnte schneller kommen, als wir denken.

Technologische Lösungen umfassen mehr als Datenverarbeitung

Der Pitching-Wettbewerb der START Hack-Finalist:innen hat gezeigt, dass die Entwicklung nachhaltiger und effektiver technischer Lösungen viel mehr umfasst als die Verarbeitung von Zahlen und Programmierung, nämlich:

  • Das Problem in seinem Kern erkennen.
  • Die jeweiligen Stakeholder verstehen.
  • Vorhandene Lösungen recherchieren.
  • Ein funktionierendes Geschäftsmodell entwickeln und das wiederum einem Publikum verständlich präsentieren.

Studierende rocken

Nicht nur die am START Hack teilnehmenden Studierenden haben innovative, kreative und zukunftsweisende Lösungen entwickelt. Der START Summit x Hack wurde ausschließlich von Studierenden der Universität St. Gallen organisiert. Sie managen ein internationales Hybrid-Event, das jedes Jahr über 3.000 Menschen aus der ganzen Welt anzieht. Hut ab!

Einen ansprechenden Stand zu gestalten ist eine Herausforderung

Einen Stand auf einer Messe wie dem START Summit zu haben ist eine Sache, aber damit Leute anzulocken eine ganz andere: Einerseits haben wir festgestellt, dass unser Slogan „we create the next“ zwar zum Nachdenken anregt, die Leute aber eher verwirrt, als dass er sie dazu bringt, mit uns am Stand zu sprechen. Glücklicherweise stellte uns unser Marketingteam ein informationsreicheres Roll-up zur Verfügung. Andererseits ist ein Monitor mit bewegten Inhalten und bunten Bildern ein echter Publikumsmagnet – vielen Dank an das AI Ventures-Team dafür.

Meine statworx Kolleg:innen sind die Besten

Schließlich hat mir diese Veranstaltung gezeigt, was für wunderbare, kluge und fürsorgliche Menschen wir bei statworx haben. Während und vor der Veranstaltung halfen sie mir bei der Organisation auf jede erdenkliche Art und Weise. Selbst spontane Änderungen wurden unkompliziert und hilfsbereit gehandhabt. Unser Teamgeist und unsere positive Ausstrahlung schien auch von anderen wahrgenommen zu werden: Die Hacker:innen waren begeistert von der charismatischen 3-Minuten-Rede unseres Geschäftsführers, und die Besucher:innen unseres Standes machten uns mehrfach Komplimente, was für sympathische und aufgeschlossene Menschen wir in unserem Unternehmen haben.

Fazit

Ich möchte mich bei allen Veranstalter:innen von START Global bedanken, die diese fantastische Veranstaltung möglich gemacht haben, und bei meinen Kolleg:innen für ihre Unterstützung, ihre positive Energie und ihre gute Laune! Ich freue mich schon jetzt auf die START Summit x Hack 2023! Livia Eichenberger Livia Eichenberger Livia Eichenberger Livia Eichenberger Livia Eichenberger

Am vergangenen Freitag, den 31. Dezember, ging ein erstaunliches Jahr zu Ende, sowohl für mich als auch für STATWORX. Das Jahr 2021 war geprägt von (zu) viel Arbeit, großen Erfolgen und Siegen, aber auch bitteren Niederlagen und Verlusten. Im Laufe eines Jahres passieren so viele Dinge, die es wert sind, erlebt zu werden, seien sie gut oder schlecht, und die mich immer wieder daran erinnern, warum ich das, was ich tue, liebe. 2021 war mit Sicherheit eines der aufregendsten, herausforderndsten aber auch lohnendsten Jahre meiner bisherigen, beruflichen Laufbahn. Wie auch im letzten Jahr habe ich beschlossen, dieses Jahr mit einem kurzen Rückblick auf 2021 zu beginnen und einen Ausblick darauf zu geben, was im Jahr 2022 alles auf dem Programm steht. Spoiler-Alarm: Dieses Jahr wirft bereits große Schatten voraus – durch den Aufstieg von statworx next.

2021 – Das Jahr im Rückblick

Trotz der anhaltenden Pandemie hatte STATWORX in 2021 ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Nach einem eher unspektakulären Jahr 2020 ist es meinem Team und mir gelungen, Umsatz, Größe und Impact unseres Unternehmens im Jahr 2021 deutlich zu steigern. Vor allem das wichtige 4. Quartal hat in diesem Jahr anders zugeschlagen und steigerte unsere Umsatz- und Gewinnzahlen nochmals erheblich. Neben den reinen Zahlen haben unsere Teams viele großartige Dinge erreicht: Wir haben neue Abteilungen und Funktionen eingeführt, sowohl im Front- als auch im Backoffice. Wir verwenden jetzt OKR als unser offizielles Zielsetzungsframework. Wir hatten einen Exit unserer erste Start-up-Investition an Databricks. Wir haben in drei weitere KI-Start-ups investiert. Wir sind mehreren Verbänden beigetreten, wie dem KI Bundesverband und AI Frankfurt. Wir haben Jugendliche in KI weitergebildet. Wir haben an großartigen Events wie dem Fifteen Seconds Festival in Graz, der Startup Safari in Frankfurt, deploy(impact) oder SDS201 in der Schweiz teilgenommen und dazu beigetragen. Und so weiter, und so weiter. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Hier noch einige persönliche Eindrücke aus diesem großartigen Jahr bei STATWORX.

Impressionen aus dem Geschäftsjahr 2021

Nicht zuletzt war 2021 auch unser 10-jähriges Firmenjubiläum! Im Januar 2011 ging die erste STATWORX-Website online. Dazu habe ich einen eigenen Blogbeitrag geschrieben. Das Jahr 2021 bescherte uns einige wirklich tolle Erlebnisse, brachte gleichzeitig aber auch viele neue Herausforderungen für unser wachsendes Unternehmen mit sich.

Erfolge und Herausforderungen gehen Hand in Hand, wenn es um Wachstum geht

Ein Unternehmen wachsen zu lassen ist schwer. Wirklich schwer. Während wir uns Schritt für Schritt der 100-Mitarbeiter-Marke nähern, ändern sich viele Dinge im Unternehmen – und müssen sich ändern. Aus „Neuigkeiten beim Mittagessen verbreiten“ wird „offizielle Kommunikation“. Aus „Das war schon immer so“ wird ein dokumentierter Prozess. Beförderungskriterien werden standardisiert. Karrierewege werden entwickelt. Persönliche Situationen ändern sich. Mitarbeitende verlassen das Unternehmen, um neue Chancen zu ergreifen. Interne Politik kommt auf. You know the deal. Nicht falsch verstehen, Wachstum ist eine gute Sache und etwas, auf das wir stolz sind, aber es hat seinen Preis. Wie bei jedem anderen Objekt bedeutet mehr Masse auch mehr Schwerkraft – mehr Dinge werden angezogen. Meistens positive Dinge, aber auch Herausforderungen und Probleme. Je größer das Unternehmen wird, desto schwieriger wird es, das Gesamtkonstrukt zusammenzuhalten. Das erinnerte mich an eine Vorlesung zu Greiners Wachstumsmodell aus meiner Zeit and der Universität:

Greiners Wachstumsmodell am Fallbeispiel von STATWORX 🙂

Wenn ein Unternehmen wächst, wird schließlich die Bedeutung und das Verlangen nach einem gemeinsamen Ziel, einer gemeinsamen Vision unausweichlich, um das Unternehmen und alle seine Mitarbeiter gemeinsam und zielgerichtet in die Zukunft zu führen. In der Vergangenheit waren viele Teammitglieder bei STATWORX stark motiviert, weil sie sahen, dass das Unternehmen erfolgreich und auf dem Markt nachgefragt war. Das berühmte „Why“ war für viele jedoch lange Zeit unklar. Man wuchs mit dem Unternehmen. Monetäre Erfolge und Wachstum haben uns die ersten Kilometer des Weges getragen. Aber motivieren sie auf einer linearen Skala? Eindeutig nein. Nicht jeder neue Kunde erzeugt die gleiche Motivation und Begeisterung wie der erste große Deal.

Eine Folie, die ich in 2021 meinem Team gezeigt habe

STATWORX hat mir also die Frage gestellt: Was treibt und an? Auch in schwierigen Zeiten, wie im COVID-Jahr 2020? Was ist unser Ziel? Warum tun wir, was wir tun? Ich musste Antworten auf diese Fragen finden. Damit begann die Reise zu statworx next.

Die Reise zu statworx next

Angetrieben von diesen Fragen begab ich mich zwischen den Jahren 2020 und Januar 2021 auf eine Reise, um eine Vision und ein Ziel für die Zukunft von STATWORX zu entwickeln. Rückblickend war dies – ohne Frage – eines der wichtigsten Dinge, die ich je für das Unternehmen getan habe. Aber auch eine der schwierigsten. Ich habe viele Tage und Nächte mit Recherchen und Brainstorming verbracht, mich durch endlose Artikel, Videos und Bücher gearbeitet, bis ich schließlich an meinem Ziel ankam. In der ersten Januarwoche 2021 wurde statworx next geboren. Die Antwort auf unser Warum. Eine Vision. Ein Ziel.

Noch eine Folie, die ich meinem Team gezeigt habe 🙂

In einer motivierenden Rede in der letzten Januarwoche 2021 habe ich vor allen Mitarbeitern des Unternehmens statworx next vorgestellt und dargelegt, was ich mir für STATWORX in der Zukunft vorstelle. In Anlehnung an Cameron Herolds „Vivid Vision“-Ansatz habe ich die gesamte Vision in einem Dokument niedergeschrieben, damit jeder klar und deutlich versteht und sich vorstellen kann, was ich vor meinem inneren Auge sehe. Die „Vivid Vision“ ist ein schriftlicher Ausdruck dessen, wie das Unternehmen in Zukunft aussehen und sich anfühlen soll. In dem Dokument beschreibe ich STATWORX in der Zukunft, wobei ich alle wichtigen Bereiche des Unternehmens hervorhebe: Geschäftsbereiche, Dienstleistungen, Produkte, Mitarbeiter, Kultur usw.

Aber statworx next ist mehr. Es hat einen tiefen, inspirierenden Kern. Er hat eine Bedeutung. Es gibt unserem Unternehmen einen Grund, das zu tun, was wir tun, so wie wir es tun. Es ist ein Leuchtturm für jeden Mitarbeitenden, der unseren Weg des Wachstums sowie unsere Rolle als Unternehmen in unserer heutigen und zukünftigen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt definiert.

Nach der Präsentation von statworx next hat sich das gesamte Unternehmen sofort angefangen zu bewegen. Es wurden spezielle Visions-OKRs entwickelt, die sich herunterkaskadieren auf unsere Unternehmensziele, Geschäftsabteilungen und Backoffice-Teams. Es wurden Mitarbeiter für unsere neuen Geschäftsbereiche eingestellt, die aus statworx next hervorgegangen sind. Interne Initiativen wurden an der Schnittstelle zwischen statworx next und unserem Kerngeschäft gebildet. Die Mitarbeiter begannen, an Innovationsprojekten zu arbeiten. Die Energie war wahnsinnig. Das zu sehen, hat mir die elementare Bedeutung des „Why“ in einem Unternehmen klar vor Augen geführt. Lektion gelernt.

Das ganze Jahr 2021 hindurch hat das gesamte Unternehmen hinter den Kulissen hart an statworx next gearbeitet. Jetzt, im Jahr 2022, Ende Januar, werden wir statworx next offiziell unseren Kunden und der Öffentlichkeit vorstellen. Aus diesem Grund glaube ich fest daran, dass 2022 das beste Jahr für unser Unternehmen in der Geschichte sein wird!

Im Jahr 2021 sind wir gewachsen – und haben an Impact gewonnen. Wir sind bereit weiterzugehen. In 2022 ist es Zeit für das nächste Kapitel. Time to challenge the now. Create the next. Shape the future. For the better. Es ist Zeit für statworx next.

Sebastian Heinz Sebastian Heinz

Bereits letztes Jahr war das gesamte Schweizer Team von STATWORX zum ersten Mal beim Digital Festival Zürich dabei. Daher haben wir uns schon sehr auf das diesjährige Event gefreut, das vom 23. bis 26. September im Schiffbau in Zürich stattfand, der praktischerweise gleich um die Ecke unseres Schweizer Büros liegt. Unter dem Motto „Make It Personal“ brachte eine Vielzahl von Keynotes, Labs und Networking-Sessions digitale Führungskräfte, Digital-Aficionados und Innovator:innen zusammen, die alle von Neugier, Offenheit und einer Maker-Mentalität angetrieben wurden. Passend zum diesjährigen Motto des Digital Festivals möchte ich Ihnen meine persönlichen fünf Highlights dieses Events nicht vorenthalten.

5 Highlights vom Digital Festival Zürich 2021

1. AI Experience: Lernen. Interagieren. Anwenden

In diesem Jahr nahmen wir nicht nur als Gäste am Digital Festival Zürich teil, sondern hatten auch die Möglichkeit, am Freitagnachmittag eine Lab-Session zu veranstalten. In unserem AI Experience Lab haben wir zunächst eine kurze Einführung gegeben, was sich hinter dem Buzzword künstliche Intelligenz verbirgt, und die Möglichkeit geboten, mit verschiedenen KI-Anwendungen zu interagieren und herumzuspielen. Zum Beispiel mit einem GPT-3-basierten Data Science Chatbot oder der Teachable Machine von Google.

Nach der Präsentation verschiedener Anwendungsfälle der vorgestellten KI-Technologien konnten die Teilnehmenden weitere Anwendungsfälle für ihr jeweiliges Geschäftsfeld ausarbeiten. Da wir recht spontan die Chance bekamen, eine Lab-Session zu veranstalten, freuten wir uns umso mehr, dass sie sofort ausgebucht war. Die Gruppe war sehr heterogen – Geschäftsleute aus verschiedenen Branchen, Forschende und auch einige Studierende – was zu vielen interessanten Gesprächen und Diskussionen führte. Es war eine große Freude zu sehen, wie interessiert und engagiert die Teilnehmenden waren.

In der abschließenden Fragerunde wollten sie vor allem wissen, wie KI in Zukunft aussehen wird und welche Auswirkungen sie auf die Gesellschaft haben wird. Das hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, sich nicht nur auf KI in der Wirtschaft zu konzentrieren, sondern auch Themen im Bereich KI und Gesellschaft anzusprechen und voranzutreiben.

2. Blind Spot – Das Spiel für Ihr nächstes Teamevent

Neben unserer eigenen Session habe ich noch an einer weiteren Lab-Session teilgenommen, und die war ein Hit. In diesem Lab hatten wir die Möglichkeit, Blind Spot zu spielen. Blind Spot ist ein kooperatives Brettspiel, das von Sabrina Schenardi und Matthias Koller mit Unterstützung des Spieleentwicklers Robert Stoop im Rahmen einer MBA-Arbeit erforscht und entwickelt wurde.

In Teams waren wir für die Leitung eines fiktiven Unternehmens mit allen üblichen Abteilungen wie Personal, Finanzen oder IT verantwortlich. Mit Schnelligkeit, Strategie und Zusammenarbeit mussten wir verschiedene Herausforderungen bewältigen und Zielkonflikte lösen. Es dauerte einige Zeit, bis sich unser Team an den Gedanken gewöhnt hatte, miteinander und nicht gegeneinander zu spielen. Es war auch sehr interessant zu sehen, dass jede:r von uns eine andere Vorstellung davon hatte, was Gewinnen in diesem Spiel bedeutet: Während einige von uns darauf aus waren, so viel Geld wie möglich auf dem Konto zu haben, wollten andere zum Beispiel um jeden Preis vermeiden, in einen blinden Fleck zu geraten (eine Situation, in der man eine enorme Menge an Aufgaben zu lösen hat). Und dann gab es noch diejenigen, die das Spiel einfach schneller als die anderen Teams beenden wollten.

In der abschließenden Diskussion, nachdem alle Teams das Spiel beendet hatten, stellten wir fest, dass keine:r von uns mehr Recht oder Unrecht hatte als die anderen. Genau wie in der realen Geschäftswelt gibt es viele verschiedene Strategien und Maßnahmen, um ein Unternehmen erfolgreich zu führen.

3. Überall Festival-Atmosphäre

Was mir am Digital Festival Zürich im Vergleich zu anderen Business- und Networking-Konferenzen wirklich gefällt, ist der außergewöhnliche Veranstaltungsort und die lockere Atmosphäre dieser Veranstaltung. Schon beim Einchecken erinnerten mich die Badges und Festivalarmbänder mehr an meinen Besuch des Gurtenfestivals vor ein paar Jahren, als an meinen letzten Besuch einer Business-Konferenz. Nur, dass das Einchecken hier viel schneller ging als bei jedem Musikfestival, das ich je besucht habe. Dieses Festivalgefühl zog sich durch die gesamte Veranstaltung und rechtfertigte den Namen Digital Festival voll und ganz.

Das Foyer war mit verschiedenen Foodtrucks, Erlebnisständen und Sitzecken zum Plaudern gefüllt. Der gesamte Hauptveranstaltungsort war sehr offen und flexibel gestaltet, so dass man problemlos zwischen Keynote-Vorträgen, Networking und Catering wechseln konnte, ohne jemanden zu stören. Generell war der Veranstaltungsort perfekt auf das Thema der Digitalisierung abgestimmt. Der Schiffbau, der ursprünglich für den Bau von Schiffen genutzt wurde, befindet sich im Herzen des Zürcher Tech-Quartiers, direkt neben dem berühmten Technopark. Der industrielle Stil des Gebäudes in Kombination mit der modernen, avantgardistischen Dekoration bot die perfekte Umgebung für Innovationen, Ideen und Diskussionen zu Themen unserer digitalen Zukunft.

4. Was für ein kulinarisches Erlebnis!

Das Tüpfelchen auf dem „i“ dieser Veranstaltung war definitiv das Catering. Nach dem Einchecken wurden wir mit Croissants, frischen Säften und Smoothies und – das Beste für einen Frahlingliebhaber wie mich – mit einem Barista-Truck mit frisch geröstetem Kaffee begrüßt. Zum Mittagessen war die Lobby voller Food Trucks, die alles anboten, was das Herz begehrt: Currys, Pasta, Arbeit, Sushi, Burger und mehr – alles superfrisch und lecker. Und das Beste daran: Da die Portionen eher Tapas-Größe hatten, konnte man alles probieren, ohne Lebensmittel zu verschwenden. Es gab auch viele vegetarische und vegane Optionen, so dass wirklich für jeden etwas dabei war. Mein persönlicher Favorit: die vegetarischen Gnocci mit Sahne, Spinat und Walnüssen. Zum Nachtisch konnten wir uns mit einem süßen Eis aus der Region verwöhnen. Nach den Lab-Sessions am Nachmittag wurde uns ein köstlicher Aperitif mit Köstlichkeiten wie Muscheln, Weißweinrisotto und Cocktail-Frikadellen angeboten. Zusammen mit dem lokalen Bier und Wein war dies der perfekte kulinarische Abschluss dieser Veranstaltung.

5.Keynote: KI für die Entscheidungsfindung?

Mein persönliches Highlight beim Digital Festival war die Keynote von Elliott Ash zum Thema Building a Robot Judge – What Role for Artificial Intelligence in Judicial Decision-Making. Anhand der Idee, einen Roboter-Richter zu bauen, ging Elliott Ash auf die Frage ein, wann KI zur Unterstützung der menschlichen Entscheidungsfindung eingesetzt werden sollte. Um diese Frage zu beantworten, stellte er drei Kategorien von Entscheidungsprozessen und die damit verbundenen Chancen und Risiken des Einsatzes von KI in jedem dieser Prozesse vor. Insgesamt sind die wahrscheinlich größten Risiken bei der Integration von KI in Entscheidungsprozesse Vorurteile und Diskriminierung. Da Vorurteile bei KI ein sehr komplexes Thema ist, gibt es noch keine perfekten Lösungen für dieses Problem. Es gibt jedoch Möglichkeiten, wie KI eingesetzt werden kann, um Vorurteile in Systemen und sogar in Menschen zu erkennen.

Im Zusammenhang mit der Entwicklung fairer Algorithmen warf Eliott Ash eine weitere sehr interessante und wichtige Frage auf: Welchen Bezugspunkt verwenden wir, um die Fairness und Transparenz von KI-Systemen zu messen? Bei all den Diskussionen über KI-Fairness vergessen wir oft, dass wir Menschen selbst sehr voreingenommen und inkonsequent sind. In der Tat sind KI-Systeme nur deshalb voreingenommen, weil sie mit menschlichen Daten trainiert und von uns entwickelt und bewertet werden. Er wies auch darauf hin, dass Vorurteile bei KI oft dann auftritt, wenn ein sensibles Merkmal wie die Hautfarbe als Ersatz für ein anderes fehlendes Merkmal verwendet wird.

Ohne hier ins Detail zu gehen, hat mir dies einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, den Bereich des kausalen maschinellen Lernens voranzutreiben, um KI-Systeme mit kausalem Denken zu entwickeln, da diese Systeme das Proxy-Problem automatisch lösen würden und insgesamt robuster sind als aktuelle KI-Lösungen.

Abschließend möchte ich Elliott Ash für diese großartige Keynote danken, die alle meine persönlichen Interessen rund um KI – Voreingenommenheit, Ethik, Menschen und Kausalität – vereint und mir viele neue Ideen und Gedanken zu diesen Themen vermittelt hat.

Fazit

Nach unserer Teilnahme am Digital Festival Zürich im letzten Jahr hatten wir hohe Erwartungen an das diesjährige Digital Festival, und wir wurden nicht enttäuscht. Wenn möglich, war die diesjährige Ausgabe sogar noch besser.

Zusätzlich zu meinen fünf oben genannten Highlights habe ich all die interessanten Menschen, die ich getroffen habe – alte Freunde und neue Bekannte – und die anregenden Diskussionen mit ihnen sehr geschätzt. Ich habe mich auch sehr gefreut, dass ich einen ganzen Tag mit meinen Schweizer Teamkollegen verbringen konnte, denn aufgrund der Corona-Pandemie war dies schon lange nicht mehr möglich.

Abschließend möchte ich mich bei allen Organisator:innen des Digital Festivals für die Durchführung dieses Events und bei allen Teilnehmenden für ihre Ideen, Inputs und ihre positive Energie bedanken. Wir freuen uns schon jetzt auf das Digital Festival 2022!

Livia Eichenberger Livia Eichenberger

Something big is coming

… mit diesem Teaser wurde das STATWORX-Team nun mehrere Monate unter Hochspannung gehalten, bis am 03. Juli 2020 endlich die Pforten des neuen Büros von STATWORX am Hauptstandort Frankfurt am Main geöffnet wurden. Beim gemütlichen Grillen konnte sich das Team nach einer langen Corona-bedingten Home Office Phase wieder persönlich austauschen und die neuen Räumlichkeiten auf sich wirken lassen. Doch wie war der Weg bis ins neue Office? Eins steht fest: it was a piece of work.

„Hilfe, wir brauchen mehr Platz“ lautete bei STATWORX das Motto, als bereits 2018 die Entscheidung fiel, sich nach neuen Office Räumlichkeiten umzusehen. Unser bisheriger Standort im Frankfurter Westend war seit Ende 2016 der offizielle Hauptsitz. Im Rahmen der Expansion des Geschäfts folgten 10 weitere Desks in WeWork und Design Offices in der Frankfurter Innenstadt. Dass dies keine dauerhafte Lösung bleiben konnte, war klar.

Neuer Standort im Frankfurter Ostend

Frankfurt ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort und bietet ein großes Angebot an verfügbaren Büroflächen – doch leider oftmals mit dem Fokus auf einen stark verzimmerten Innenausbau. Für STATWORX sollte es loftartig anmuten, mit großzügigen Bereichen für informelles und offenes Arbeiten; in denen der Austausch von Wissen und Kreativität gefördert werden soll. Nach einer fast zweijährigen Suche fiel unsere Entscheidung auf eine insg. 1.400qm große Einheit in der Hanauer Landstr. 150, unweit der Europäischen Zentralbank gelegen. Das Areal um den Ostbahnhof herum steht seit dem Einzug der EZB für Aufbruch, Innovation und Vorankommen. Ein Spirit, mit dem wir uns sehr gut identifizieren können.

Konfis, Küche & Bar

Im ca. 500qm großen Erdgeschoss trifft man auf die Empfangs- und Konferenzbereiche der Fläche. Insgesamt 4 Konferenzräume, z.B. für unsere offenen Data Science Kurse, unsere Bootcamp-Reihe sowie für interne Weiterbildungsveranstaltungen, fassen insgesamt bis zu 100 Personen. Dem vorgeschaltet ist die großzügige Lobby, die unter anderem für unsere quartalsweise stattfindenden Townhall-Meetings konzipiert wurde; und aufgrund der STATBAR in Zukunft wohl auch Schauplatz vieler After Work Events des Teams sein wird. Cheers! Besonders stolz sind wir auf unsere in Kooperation mit Poliform Berlin geplante (Event-)Küche. Die auf einem Betonboden ruhende Küche befindet sich in einem knapp 70qm großen Raum und wird künftig das kommunikative Herzstück im Erdgeschoss bilden.

Das Herzstück: Der Open Space Bereich

Die Regeletage im ersten Stock unserer Fläche umfasst rund 900qm. Hier herrscht ein Hot Desking Konzept vor, das insbesondere den Erkenntnissen zum Arbeitsalltag der neuerlichen Zeit Rechnung trägt. Muss ein zeitgemäßes Büro für jedes Teammitglied stets einen kompletten Arbeitsplatz vorhalten? Wir finden, spätestens seit Corona, nein. Arbeiten im Jahr 2020 stellt sich immer mehr als eine wenig abgegrenzte Kombination aus Arbeit, Bewegung, Anwesenheit, Home Office und aus spontanen Zusammenkünften dar. Dabei sind eine strenge Verzimmerung von Räumen sowie die Isolation von Menschen in diesen Räumen zum Zwecke des Arbeitens erklärtes Negativbeispiel eines modernen Arbeitsumfelds gewesen. So zielt unser Open Space Bereich des Büros auf Kommunikation ab. Interaktion, Arbeit und Austausch sollen fließend ineinander übergehen. Da dies natürlich nicht für jede Situation des Arbeitstages passend ist, gibt es zusätzlich 5 Gruppenbüros für insg. 20 Teammitglieder sowie die Büros des Managements und die der Geschäftsführung. Immer wieder finden sich in der Fläche Bereiche zum informellen Arbeiten, beispielsweise in Sesseln, auf Sofas oder in einem Think Tank- bzw. Ideenraum, in dem im Stehen konzipiert und gebrainstormed werden kann. In diesem Raum ist beispielsweise die komplette Wand beschreibbar, da sie in einer speziell dafür vorgesehenen Farbe ausgeführt wurde. Besonders interessant war die Planung des Coding Raums, in dem in dunkler „Hacking“-Atmosphäre unsere Mitarbeitenden in besonders ruhiger Umgebung programmieren können. Privat und zurückgezogen sind die Telefonräume konzipiert, die einen Ort für längere Telefonkonferenzen bieten, die nicht am Schreibtisch stattfinden sollen.

Den Namen STATBib hat das Team unserem Bibliotheksbereich gegeben, in dem die umfangreiche Literatursammlung des Unternehmens endlich seinen gebührenden Platz findet. Runde Tische aus geräucherter Eiche mit dunkelgrünen Pendelleuchten darüber versprühen den Charme und die Geborgenheit einer Bibliothek aus vergangenen Zeiten.

Das Farbkonzept

A propos Dunkelgrün: Bei der Planung des Interieurs des neuen STATWORX Offices wurde bewusst auf weiße Wände verzichtet. So gibt es in der gesamten Einheit keine einzige weiße Wand oder Decke. Als Hauptverantwortlicher des Projekts „Neues Office“ war es unserem CFO Julius ein persönliches Anliegen, dass die Grenzen zwischen Arbeiten und Wohlfühlen im neuen Büro verschwimmen. Das ging einher mit der Absage an weiß als typische, langweilige Bürofarbe. Farben sind für die Wirkung der Räumlichkeiten, in denen wir uns bewegen, essenziell. Das Farbkonzept basiert auf erdigen Farben mit grünen Untertönen, die das Gefühl von Behaglichkeit, Besonnenheit, aber auch von Motivation und Energie vermitteln. Bei der Wahl der Möbel kamen überwiegend natürliche Materialien zum Einsatz: viel Echtholz, viel Stoff, viel schwarz – gepaart mit Designklassikern aus unterschiedlichen Epochen und Ländern.

Ein Teil der Unternehmenskultur

All diese kreativen Entscheidungen spiegeln einen wichtigen Teil unserer Unternehmenskultur wider. Diese folgt der Leitlinie eines kollegialen Miteinanders und unserem Versprechen an Arbeit auf höchstem Niveau. Hierzu tragen ein ästhetisch durchdachtes und qualitativ wertiges Arbeitsumfeld genauso bei wie Kompetenz unserer Mitarbeitenden.

Für das Team einen schönen Ort des Arbeitens und des Zusammentreffens zu realisieren, waren mein persönlicher Anspruch und stetiger Motivator über die gesamte Projektdauer hinweg.

Du bist neugierig geworden auf unser neues Office? Wir freuen uns, ab sofort wieder viele neue Gesichter, Kunden, Freunde und altbekannte Partner in unserem neuen Headquarter in der Hanauer Landstr. 150 in Frankfurt begrüßen zu dürfen. Welcome to STATWORX!

Julius Heinz Julius Heinz

Fast gleichzeitig mit unseren Kollegen in Frankfurt sind auch wir, das Schweizer statworx Team in Zürich, Anfang Juli in ein neues Büro umgezogen.

Die neuen Räumlichkeiten im hippen Industrieviertel von Zürich bieten den perfekten Rahmen für das weitere Wachstum und den geplanten Ausbau des Schweizer Standortes von statworx.

Zurück zu den Anfängen

Wie es der Zufall will, wurde statworx Schweiz direkt gegenüber vom neuen Bürogebäude ins Leben gerufen. Zwei Jahre nach der Gründung von statworx in Frankfurt hat unser CEO, Sebastian Heinz, im Jahr 2013 hier am Turbinenplatz diese Zweigniederlassung eröffnet, um die vielen Schweizer Unternehmen direkt vor Ort beraten zu können.

Mit der ersten Erweiterung des Teams im Jahr 2018 wurde der Standort gewechselt und so arbeitete statworx Schweiz bis Ende Juni 2020 im Zentrum von Zürich.

Im neuen Office, am Puls des Kreis 5, haben wir nun genügend Platz für die weitere Entwicklung und dem damit verbundenen Teamzuwachs von statworx Schweiz.

Der moderne Open-Space mit Sichtbeton, weiten Glassfronten und tropischen Pflanzen bietet den perfekten Raum für kreatives und konzentriertes Arbeiten. Die Dachterrasse sorgt für einen perfekten Erholungsort für die Pausen zwischendurch.

AI Potential der Schweiz

Im Laufe der Jahre haben wir bereits mit vielen Schweizer Unternehmen gemeinsam an deren Data Science, Machine Learning und AI Herausforderungen gearbeitet. Dabei sind wir industrieübergreifend aktiv gewesen: ob Versicherung, Finanzdienstleistung, Transport, Retail oder Telekommunikation – wir haben in nahezu allen Branchen bereits Erfahrungen gesammelt. Auch die Themen waren vielfältig und spannend: von der Prognose der Kundenabwanderung im Versicherungsumfeld, einer Datenstrategie im öffentlichen Transport, über Anomalieerkennung in Telekommunikationsnetzen bis zur Prognose von Abflugverspätungen ist so ziemlich alles dabei gewesen, was das Herz jedes Data Scientist höher schlagen lässt.

Auch in Zukunft möchten wir mit unserer Expertise und breitgefächerten Erfahrung dazu beitragen, das Thema Data Science und AI in der Schweiz voranzutreiben und mitzugestalten. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserem integrativen End-2-End Ansatz viele Prozesse, Dienstleistungen und Produkte in Unternehmen verbessern und effizienter gestalten können.

Um das AI Potential der Schweiz zu erschließen, werden wir in naher Zukunft ein maßgeschneidertes Portfolio an Initiativen und Workshops lancieren – stay tuned!

 

Livia Eichenberger Livia Eichenberger

Neben dem Einstieg als Trainee oder Data Science Consultant bei STATWORX gibt es ebenso die Möglichkeit, ein Praktikum im Bereich Data Science zu absolvieren. Unsere aktuellen Stellenausschreibungen findet ihr übrigens hier.

Bewerbung bei STATWORX

Das Berufsbild des Data Scientists ist durch seine vielfältigen Aufgaben und die bunte Durchmischung der Kompetenzen vor allem in den letzten Jahren sehr attraktiv geworden. Dies spiegelt sich auch in den Suchanfragen bei Google zum Begriff Data Scientist. Da ich mich während meiner Bachelorarbeit bereits mit den Themen des maschinellen Lernens und der Datenanalyse ausführlich beschäftigt hatte, wollte ich sehr gerne mehr über diese Themen im Rahmen eines Praktikums lernen. Mit STATWORX habe ich das passende Unternehmen sehr schnell gefunden und nicht lange gezögert mich als Data Science Praktikant zu bewerben. Der gesamte Bewerbungsprozess von Telefoninterview über ein Vorstellungsgespräch lief innerhalb einer Woche wirklich sehr schnell ab. Wenn ihr gerne mehr über den Hintergrund von uns wissen wollt, so beschreibt Fabian Müller (Head of Data Science) in einem Blog-Beitrag, wie er von den Sozialwissenschaften zu STATWORX gekommen ist.

google trend data science

Die ersten Tage bei STATWORX

An meinem ersten Tag als Praktikant begrüßten mich die Mitarbeiter sehr herzlich. Nach einem kurzen Rundgang durch das Büro konnte ich direkt mit Fabian das neue MacBook Pro einrichten. Gleichzeitig gab es eine ausführliche Einführung in das gesamte Software-Ökosystem von STATWORX. Nachdem auch die Arbeitsstandards erklärt und Kommunikationskanäle eingerichtet waren, habe ich schon meine erste Aufgabe bekommen. Zunächst ein kurzer Ausflug in die Arbeitsweise von uns. Grundsätzlich teilen sich die Arbeitsfelder von STATWORX in drei Bereiche auf:

  • Data Science Projekte
  • Schulungen in Python/R
  • Statistik-Beratung

Für die technische Implementierung der Projekte verwenden wir bei STATWORX ausschließlich OpenSource-Lösungen. Durch die florierende Community in diesem Bereich werden Pakte bzw. Bibliotheken für Python und R ständig weiterentwickelt sowie mit neuen Funktionen ausgestattet. Damit wir unsere Erfahrungen und den Status Quo stets an unsere Kunden weitergeben, ist es meine Aufgabe, eine Schulung im Bereich Deep Learning für R dahingehend zu aktualisieren und das Schulungskonzept zu erweitern.

Office

Durch die schnelle Einrichtung des MacBooks und die Einführung konnte ich direkt nach einer Stunde die ersten Deep Learning Modelle in R entwickeln und trainieren. Im Laufe des Tages gab es immer wieder kleine Sitzungen mit meinen Kollegen, die mir ihre verschiedenen Projekte und aktuellen Herausforderungen vorgestellt sowie über ihre bisherigen Erfahrungen erzählt haben.

Zum Abschluss des ersten Tages haben wir noch das Data Science Meet-Up in Frankfurt besucht. Bei ein paar kühlen Drinks gab es Präsentationen zu verschiedenen AI Themen. Ein Vortrag von 904Labs aus Amsterdam hat die Relevanz von Suchfunktionen auf e-Commerce Website unterstrichen und ihre Lösung, wie sie die Suche mithilfe von AI verbessern, vorgestellt. Eine weitere Präsentation hatte eher einen geschichtswissenschaftlichen Charakter, sie beantwortete die Frage, wie sich die Menschheit im Laufe der Zeit Wissen angeeignet und untereinander ausgetauscht hat. So ging ein erster spannender Tag als Data Science Praktikant bei STATWORX zu Ende.

Wissenstransfer wird bei uns groß geschrieben!

Mein zweiter Tag begann mit einem Team Meeting des Data Science Teams. Hier haben alle Kollegen den Status aller Projekte und die nächsten Schritte besprochen. Die Bandbreite an verschiedenen Projekten und die jeweiligen Lösungsansätze haben mich beeindruckt und unterstreichen die Möglichkeiten während eines Praktikums bei STATWORX viel dazuzulernen. Durch das Projektgeschäft sind viele Kollegen nicht immer im Büro und so habe ich am Freitag noch einige neue Gesichter kennen lernen können. Nachmittags haben wir uns noch in einer kleineren Runde zusammengesetzt, um über verschiedene Möglichkeiten von Bootstrapping für Zeitreihen zu reden und hier mögliche Best Practices abzuleiten. Wie an jedem Freitag hat sich dann noch sowohl das Statistik Team als auch das Data Sience Team für einen Wissenstransfer zusammengesetzt. In dieser Sitzung hat Alexander Darrall aus dem Statistik-Team verschiedene parametrische sowie nicht-parametrische Testverfahren vorgestellt und diskutiert, welcher Anwendungsfall am besten für sie geeignet ist. Während seines Vortrags kam es zu interessanten Diskussionen innerhalb des gesamten Teams. Abends haben wir die Woche noch bei ein paar Burgern und kühlen Getränken ausklingen lassen.

Fazit

Nach meinen ersten Tagen bei STATWORX kann ich nur den positiven Eindruck aus meinem Bewerbungsgespräch bestätigen. Typische Praktikanten Aufgaben gibt es nicht. Man ist von Anfang an Teil des kompletten Data Science Teams und arbeitet ohne Einschränkungen an Projekten sowie Schulungen mit. Die Benefits für ein Praktikum bei STATWORX sind:

  • ein super dynamisches Team
  • flache Hierarchien
  • spannende Projekte
  • steile Lernkurve
  • cooles Office
  • Top Equipment

Referenzen:

Moritz Gnisia Moritz Gnisia

Neben dem Einstieg als Trainee oder Data Science Consultant bei STATWORX gibt es ebenso die Möglichkeit, ein Praktikum im Bereich Data Science zu absolvieren. Unsere aktuellen Stellenausschreibungen findet ihr übrigens hier.

Bewerbung bei STATWORX

Das Berufsbild des Data Scientists ist durch seine vielfältigen Aufgaben und die bunte Durchmischung der Kompetenzen vor allem in den letzten Jahren sehr attraktiv geworden. Dies spiegelt sich auch in den Suchanfragen bei Google zum Begriff Data Scientist. Da ich mich während meiner Bachelorarbeit bereits mit den Themen des maschinellen Lernens und der Datenanalyse ausführlich beschäftigt hatte, wollte ich sehr gerne mehr über diese Themen im Rahmen eines Praktikums lernen. Mit STATWORX habe ich das passende Unternehmen sehr schnell gefunden und nicht lange gezögert mich als Data Science Praktikant zu bewerben. Der gesamte Bewerbungsprozess von Telefoninterview über ein Vorstellungsgespräch lief innerhalb einer Woche wirklich sehr schnell ab. Wenn ihr gerne mehr über den Hintergrund von uns wissen wollt, so beschreibt Fabian Müller (Head of Data Science) in einem Blog-Beitrag, wie er von den Sozialwissenschaften zu STATWORX gekommen ist.

google trend data science

Die ersten Tage bei STATWORX

An meinem ersten Tag als Praktikant begrüßten mich die Mitarbeiter sehr herzlich. Nach einem kurzen Rundgang durch das Büro konnte ich direkt mit Fabian das neue MacBook Pro einrichten. Gleichzeitig gab es eine ausführliche Einführung in das gesamte Software-Ökosystem von STATWORX. Nachdem auch die Arbeitsstandards erklärt und Kommunikationskanäle eingerichtet waren, habe ich schon meine erste Aufgabe bekommen. Zunächst ein kurzer Ausflug in die Arbeitsweise von uns. Grundsätzlich teilen sich die Arbeitsfelder von STATWORX in drei Bereiche auf:

Für die technische Implementierung der Projekte verwenden wir bei STATWORX ausschließlich OpenSource-Lösungen. Durch die florierende Community in diesem Bereich werden Pakte bzw. Bibliotheken für Python und R ständig weiterentwickelt sowie mit neuen Funktionen ausgestattet. Damit wir unsere Erfahrungen und den Status Quo stets an unsere Kunden weitergeben, ist es meine Aufgabe, eine Schulung im Bereich Deep Learning für R dahingehend zu aktualisieren und das Schulungskonzept zu erweitern.

Office

Durch die schnelle Einrichtung des MacBooks und die Einführung konnte ich direkt nach einer Stunde die ersten Deep Learning Modelle in R entwickeln und trainieren. Im Laufe des Tages gab es immer wieder kleine Sitzungen mit meinen Kollegen, die mir ihre verschiedenen Projekte und aktuellen Herausforderungen vorgestellt sowie über ihre bisherigen Erfahrungen erzählt haben.

Zum Abschluss des ersten Tages haben wir noch das Data Science Meet-Up in Frankfurt besucht. Bei ein paar kühlen Drinks gab es Präsentationen zu verschiedenen AI Themen. Ein Vortrag von 904Labs aus Amsterdam hat die Relevanz von Suchfunktionen auf e-Commerce Website unterstrichen und ihre Lösung, wie sie die Suche mithilfe von AI verbessern, vorgestellt. Eine weitere Präsentation hatte eher einen geschichtswissenschaftlichen Charakter, sie beantwortete die Frage, wie sich die Menschheit im Laufe der Zeit Wissen angeeignet und untereinander ausgetauscht hat. So ging ein erster spannender Tag als Data Science Praktikant bei STATWORX zu Ende.

Wissenstransfer wird bei uns groß geschrieben!

Mein zweiter Tag begann mit einem Team Meeting des Data Science Teams. Hier haben alle Kollegen den Status aller Projekte und die nächsten Schritte besprochen. Die Bandbreite an verschiedenen Projekten und die jeweiligen Lösungsansätze haben mich beeindruckt und unterstreichen die Möglichkeiten während eines Praktikums bei STATWORX viel dazuzulernen. Durch das Projektgeschäft sind viele Kollegen nicht immer im Büro und so habe ich am Freitag noch einige neue Gesichter kennen lernen können. Nachmittags haben wir uns noch in einer kleineren Runde zusammengesetzt, um über verschiedene Möglichkeiten von Bootstrapping für Zeitreihen zu reden und hier mögliche Best Practices abzuleiten. Wie an jedem Freitag hat sich dann noch sowohl das Statistik Team als auch das Data Sience Team für einen Wissenstransfer zusammengesetzt. In dieser Sitzung hat Alexander Darrall aus dem Statistik-Team verschiedene parametrische sowie nicht-parametrische Testverfahren vorgestellt und diskutiert, welcher Anwendungsfall am besten für sie geeignet ist. Während seines Vortrags kam es zu interessanten Diskussionen innerhalb des gesamten Teams. Abends haben wir die Woche noch bei ein paar Burgern und kühlen Getränken ausklingen lassen.

Fazit

Nach meinen ersten Tagen bei STATWORX kann ich nur den positiven Eindruck aus meinem Bewerbungsgespräch bestätigen. Typische Praktikanten Aufgaben gibt es nicht. Man ist von Anfang an Teil des kompletten Data Science Teams und arbeitet ohne Einschränkungen an Projekten sowie Schulungen mit. Die Benefits für ein Praktikum bei STATWORX sind:

Referenzen:

Moritz Gnisia Moritz Gnisia